Am Anfang meiner Transition war ich in Zürich unterwegs und besuchte ein grosses Kaufhaus. Nach dem Verlassen der Damentoilette wurde ich vom Sicherheitsdienst in Empfang genommen. Was ich auf der Damentoilette zu suchen habe, wurde ich unfreundlich gefragt und es wurden mir zwei mir unbekannte Ausweise gezeigt, was mich bloss verwirrte.

Weitere peinliche Fragen der beiden Herren folgten. Mir wurde mit Hausverbot und Polizei gedroht und mein Ausweis verlangt, was Behörden vorbehalten ist.

Da ich meine Daten nicht preisgeben wollte, versuchte ich mit den beiden Herren, Typ Kleiderschrank mit schwarzem Gurt, ins Gespräch zu kommen. Nach einigen mündlichen Verwarnungen und dem Versprechen meinerseits in diesem Haus nie mehr die Damentoilette zu besuchen wurde ich von den Securities unverrichteter Dinge gehen gelassen. Ich bin also ohne Hausverbot und ohne Personalienaufnahme davongekommen.

 

-Anonym, weiblich (mit Transitions-Hintergrund)

 

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